Vita

Michael Feldpausch
Maler und Grafiker


Von Kindesbeinen an hat mich die Wirkung von Farben begeistert und die Beschäftigung mit ihnen zieht sich wie ein bunter Faden durch mein Leben. Autodidaktisch, mit wenigen Ausnahmen, habe ich mir das Malen und Zeichnen selbst erlernt. Nach einer Druckerlehre und verschiedenen Tätigkeiten im grafischen Gewerbe, arbeite ich heute als selbständiger Werbegrafiker und Kunstmaler.
Ich bin Gründungs- und Vorstandsmitglied der 2002 ins Leben gerufenen Künstlervereinigung Marburg-Biedenkopf e.V. .
Am 1. Juli 2004 wurde mir vom Landkreis Marburg-Biedenkopf der OTTO-UBBELOHDE-PREIS für meinen Zyklus „Noch sichtbare Spuren“, in dem es um die Stadtallendorfer Vergangenheit geht und für mein künstlerisches Engagement verliehen.
Nicht nur in meiner Heimatstadt Stadtallendorf bin ich bekannt durch mein künstlerische Wirken und Engagement im Kulturkreis, sondern auch über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus. Im In- und Ausland habe ich u.a. 2009, 2010, 2014 und 2019 in Süd-Korea (Seoul, Gwangju, Youngwol und Mokpo), 2013 in Italien (Bologna u. a. Orten) ausgestellt.

Ausstellungen im In- und Ausland.
z.B. in: Kühlungsborn, Coswig (Sachsen-Anhalt), Gießen, Marburg, Biedenkopf und im Ausland in Bologna (Italien), St. Ives (GB),
Süd-Korea (s.o.)

Meine Motive, meine Technik
Neben Zeichnungen und Karikaturen finden bei mir Landschaftsdar-stellungen auf unterschiedlichen Malgründen ihren Platz. Dabei geht es mir weniger um eine getreue Abbildung der Natur, als vielmehr um ihren Wert für den Menschen sowie auch der Ausbeutung und die Belastung der Umwelt durch den Menschen. Die Ästhetik, die eine Landschaft auf die Betrachter*in ausübt, soll dennoch erhalten bleiben.
Politische Themen, wie Intoleranz und Gewalt von Rechts werden von mir ebenso thematisiert wie kritische Darstellungen der deutschen Ver-gangenheit und Gegenwart.
In letzter Zeit zeigen meine Arbeiten freie und farbige Elemente die eher vergleichbar sind mit der Technik des amerikanischen „Informellen Abstrakten Expressionismus“ oder dem europäischen/französischen „Tachismus“.
Dabei geht es um ein spontanes Auftragen von Farbklecksen ohne auf Prinzipien der Komposition zu achten. Auf die Wiedergabe von geometrischen und abstrakten realen Formen wird weitgehend verzichtet. Ziel ist es mit großformatigen Gesten, einem raschen und unmittelbaren Arbeitsablauf, ein Werk idealerweise ohne Kontrolle durch den Verstand, entstehen zu lassen.
Mir geht es darum Emotionen und Gefühle auszudrücken und diese darzustellen. Gefühle des Miteinander, des Einmischens und des Vermischens um etwas Neues entstehen zu lassen sind meine Ziele. Erst wenn es mir gelungen ist diese Eigenschaften auch beim den Betrachtern auszulösen bin ich mit dem Werk wirklich zufrieden.